Gene Simons legendärer Rocker von KISS sagte einmal voller Überzeugung, dass der Hardrock tot sei … davon scheinen die Musiker der Band Buckcherry aus Los Angeles wahrscheinlich noch nichts gehört zu haben als sie vor rund 25 Jahren gestartet sind, um mit starkem geradlinigen Sound, der irgendwo zwischen Motörhead, AC / DC und Co. zu Hause ist, die Bühnen der Welt zu erobern.
Seit ihrer Gründung sind sie ständig auf Tournee, sei es bei riesigen Headliner-Tourneen oder an der Seite von Künstlern wie KISS, Lenny Kravitz, Steel Panther oder Alice Cooper, um sich ihr Publikum mit treiben Sound zu erobern. 2021 erreichte ihr erstes Album die Top 40 in Großbritannien und 2024 spielten sie ausverkaufte Shows und buchten größere Veranstaltungsorte für ihre erste Tournee durch das Vereinigte Königreich und Australien.
Trotzdem hat die Band irgendwie zwischen ihren Shows die Zeit gefunden, ihr elftes Studioalbum „Roar Like Thunder“ aufzunehmen. Der Nachfolger von „Vol. 10“ (das sich in zehn offiziellen Charts platzieren konnte, darunter Platz 4 in den UK Rock and Metal Album Charts und Platz 6 in den UK Independent Album Charts) wird „Roar Like Thunder“ voraussichtlich keine Ausnahme in der Reihe von Erfolgen der Band bilden und mit Sicherheit wieder die Herzen der rockenden Fangemeinde erobern.

Aufgenommen hat die zweifach für einen Grammy nominierte Band ihr neues Werk in den Sienna Recording Studios in Nashville zusammen mit ihrem langjährigen Songwriting-Partner und renommierten Produzenten Marti Frederiksen (Aerosmith, Mötley Crüe, Ozzy Osbourne) und dessen Sohn Evan Frederiksen und gemastert, wurde es von keinem Geringeren als Anthony Focx (Metallica, Aerosmith). Herausgekommen ist so ein starkes Album, das vor heißem Rock’n’Roll nur so strotzt und ordentlich nach vorn geht und dessen Songs nur darauf warten live vor Publikum gespielt zu werden. Von der schwülstigen Prahlerei von „I Go Boom“ und den honigsüßen Riffs von „Blackout“ bis hin zum AC/DC-Stampfen von „Come On“ und dem rasenden Rhythmus des Titeltracks, der einem entgleitenden Zug gleicht, zeigt „Roar Like Thunder“ eine Band, die an mehr Tagen im Jahr Live-Rock’n’Roll auf die Bühne bringt, als die Sonne in Großbritannien scheint und diese Energie im Studio wie eine Rakete zündet.
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Buckcherry – „Set It Free“ (Official Video)
Frontmann Josh Todd, dessen äußerst feines Gespür für Melodien und diszipliniertes tägliches Gesangstraining dafür sorgen, dass seine stimmliche Leistung so beeindruckend bleibt, wie man sie erstmals auf dem gleichnamigen Debütalbum der Band im Jahr 1999 gehört hat, kommentiert: ’Roar Like Thunder’ rockt von Anfang bis Ende. Es groovt, es dröhnt, und die Themen in jedem Song sind Dinge, mit denen sich jeder identifizieren kann. Mach dich bereit und genieße die Fahrt. Stevie Dacanay, Gitarrist und Co-Autor der Band bekräftigt: „Es ist die reine, unverfälschte Rock’n’Roll-Musik, nach der Ihr Euch gesehnt habt …“. Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen … außer, ja, die Band hat hier ein echtes Brett abgeliefert und zeigt damit, dass es sich lohnt an den Spirit des erdigen Stormgitarrren Rock ’n’ Roll zu glauben …
Übrigens zu Buckcherry, gehören noch Billy Rowe (Gitarre), Kelly LeMieux (Bass) und Francis Ruiz (Schlagzeug), die nicht nur die Band vervollständigen, sondern durch ihre Arbeit den nötigen Druck in die neuen Songs bringen.
Monika und Stefan Peter
Photokredit: Tommy Sommers

