Doppelkonzert Axxis und Gotthard in Wolfhagen

Das hätten sich Axxis und Gotthard sicher nicht in ihren kühnsten Träumen ausgemalt, dass sie eines Tagen im Kulturzelt in Wolfhagen spielen werden.
Doch der Weg aus dem Ruhrpott bzw. aus der Schweiz hat sich für beide Bands am 11. Juni mehr als gelohnt, denn sie wurden von den zahlreichen Fans, die die Musiker an diesem Abend, lautstark und gebührend empfangen und gehörig gefeiert.

Den Anfang machten Axxis, die überpünktlich die Bühne enterten und mit geradlinigem Hardrock, der seine Wurzel in den glorreichen 80er Jahren hat, in der die Band ihre größten Erfolge feierte, die Fans begeisterte.
Lautstark und untermalt von rockigen „Tanzmoves“ ihres Sängers Bernhard Weiß lieferte die Band solide ab und zeigte dabei keinerlei Ermüdungserscheinungen und legte somit mit ihrer Show ein gutes Fundament für die Herren von Gotthard.

 


Diese stürmten allen voran Bandurgestein und Gitarrist Leo Leoni und dem brillanten Sänger Nick Meader die Bühne, um von Anfang an lautstark klarzumachen, wohin die Reise geht an diesem Abend.
Mit zahlreichen neuen Songs ihres aktuellen Albums „Stereo Crush“ ließ es die Band dann auch richtig krachen.


Dabei fehlten weder ihre berühmt-berüchtigten Balladen noch Hits aus der musikalischen Geschichte der Band, von denen es gern etwas mehr hätten sein können.
So zogen Gotthard alle Register ihres Könnens und zeigten dabei, warum sie und das zu Recht zu einer der besten Live-Bands Europas gehören, denn die Herren haben nicht gekleckert, sondern ordentlich gerockt, um wirklich jedem der Anwesenden eine perfekte Show zu bieten.

Ein kleines Manko dabei war sicherlich der kurzzeitige Ausfall des Pianos und das unterschwellige Brummen, dass der Techniker irgendwie nicht in den Griff bekam.

Trotzdem war es ein rundum gelungener Abend und die zum Teil weit angereisten Fans und auch Kulturzeltmacher Wolfgang Frey zeigte sich zufrieden.
Letzter versprach auch weiterhin, die Stadt Wolfhagen in den nächsten Jahren kulturell zu beleben.

Text + Fotos Monika Peter