MPS Bückeburg I – Der Sonntag

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Der Regen, der auf das Autodach trommelt, verrät: Alle Hoffnung auf gutes Wetter war vergebens. Während der Regen also das Gelände des MPS in eine eher schlammige Angelegenheit verwandelt, verwandeln sich die Besucher auf dem Campingplatz wieder in Krieger, Ritter oder Magier. So wird es früher Nachmittag, bis wir die erste Regenpause nutzen, um zum Gelände zu kommen. Dort lässt sich niemand vom Wetter beeindrucken und gerade für alle Kids sind die allgegenwärtigen Pfützen quasi das Paradies.

Es ist also auch viel Betrieb vor der MPS Bühne, als sich um 15:00 Uhr Heavysaurus bereit machen. Kurz vor Beginn des Auftritts lässt der Veranstalter den Bereich direkt vor der Bühne mit Flatterband sperren: Hier ist für die kommende Stunde eine „Elternfreie Zone“, damit die großen und kleinen Kids den besten Blick auf die Dinos und den Drachen haben.

Sänger und T-Rex Mr. Heavysaurus begrüßt dann natürlich auch die Kids zuerst und möchte sie so laut Jubeln hören, dass die Eltern sich die Ohren zuhalten müssen. Die denken gar nicht daran, denn bei Heavysaurus ist eine gute Zeit für die ganze Familie garantiert. Schließlich lernt man hier auch fürs Leben, zum Beispiel alles über Flugsaurier oder darüber, was die Leibspeise des Drachen Riffi Raffi ist – Socken natürlich.

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Währenddessen startet der große Umzug der Heerlager, dessen Teilnehmer sich mit ihren Fahnen und Bannern herausgeputzt haben und am Kampfplatz nacheinander vorgestellt werden.

Doch sie sind nicht die einzigen, die nachmittags auf dem Gelände unterwegs sind. Es streifen weiterhin die Dinosaurier von RaptoRex über die Wiese, während die Pantao Windpferde über dem Geschehen schweben.

Auf der Waldwiese treten derweil die Comes Vagantes auf, mit ihren Trommeln und Sackpfeifen brauchen sie keinen Verstärker und keine Boxen, um die ganze Wiese musikalisch zu unterhalten. Die rein instrumentale Musik der Band, oder eher der Spielleute, trägt zu einer guten Atmosphäre bei.

Auf der Festivalbühne wechseln sich heute Ye Banished Privateers und The Dolmen ab. Bei Ye Banished Privateers ist die kleine Bühne voll, 12 Musiker:innen erzählen vom Piratenleben und der skandinavischen Sagenwelt. Sie sind Stammgäste hier beim MPS, denen zuzuhören eine Freude ist. Die gesamte Band versprüht viel Spaß an ihrer Musik, die auch die Begleitung zu einem gemütlichen Abend in einer Hafenkneipe sein könnte. The Dolmen aus Großbritannien bringen Folk-Rock mit keltischen Vorbildern mit und unterhalten das Publikum auf sympathische Weise.

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Den Abschluss des verregneten Sonntags bilden Kupfergold, diesmal auf der Hauptbühne. Zu Beginn des Konzerts ist nicht wirklich viel los vor der Bühne, wovon sich die Band allerdings nicht beirren lässt. So geben Kupfergold noch einmal alles und ziehen im Verlauf des Auftritts eine Menge Leute an.

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Für uns hingegen heißt es Sachen packen und zurück nach Hause, schließlich wartet am nächsten Wochenende bereits das Fährmannsfest in Hannover.

Ein Großteil der Besucher bleibt aber auch noch eine Woche, denn am ersten Augustwochenende geht das MPS Bückeburg in die zweite Runde.

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(ND)