Die Sonne brennt erneut auf das Festivalgelände in Sulingen. Der Staub wirbelt noch mehr auf, und die FestivalbesucherInnen sind bereit für den letzten Tag des Reload Festivals 2025. Samstag bedeutet: letzte Energiereserven mobilisieren, Musikvielfalt und Momente genießen, die noch lange im Gedächtnis bleiben.
Frühstart auf der Plaza Stage
Der Tag beginnt um 10:00 Uhr mit der Frog Bog Dosenband. Mit skurrilen Cover-Versionen und humorvollem Punk-Rock wecken sie die FrühaufsteherInnen. Die Menge lacht, wippt mit und startet bestens gelaunt in den Festival-Samstag.
Direkt danach zeigt Abandoned in Destiny auf der Impericon Mainstage, dass melodischer Metalcore auch im Morgengrauen funktioniert: klare Riffs, emotionale Vocals, die ersten Circle Pits formieren sich vorsichtig unter der noch milden Sonne.
AVRALIZE übernehmen die Plaza Stage mit ihrem alternativen Metal, der Groove und Härte vereint. Ihr dynamischer Auftritt zieht die ZuschauerInnen in den Bann und bereitet die Crowd für die härteren Töne des Tages vor. Watch Out Stampede sorgen auf der Impericon Mainstage für Post-Hardcore mit Drive: kraftvolle Vocals, treibende Riffs und eine Band, die das Publikum sofort packt.

Aus Norwegen reisen Shoreline an und bringen melodischen Hardcore, der Härte und eingängige Melodien kombiniert. Das Publikum ist begeistert und honoriert die intensiven Songs mit Headbanging und guter Stimmung …
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Die norwegischen Punkrocker Blood Command aus Bergen übernehmen und liefern eine energiegeladene Show, bei der die FestivalbesucherInnen die erste richtige Circle-Pit-Action erleben.
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TURBOBIER aus Österreich bringen Party-Rock ins Spiel: Humor, mitreißende Melodien und die ersten Bierduschen des Tages sorgen für ausgelassene Stimmung.
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Rise of the Northstar mixen Cross-Over Metal mit Anime-Einflüssen – wild, schrill, energiegeladen. Die Fans feiern jede Sekunde, während die Band die Bühne beherrscht.
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Crypta trotzt Stromausfall
Ein besonderes Highlight: Crypta, die brasilianische Death-Metal-Band, starten ihr Set auf der Plazastage. Plötzlich fällt der Strom aus – Gitarren, Bass und Vocals sind stumm, nur die Drums sind zu hören. Doch die Musikerinnen lassen sich nicht stoppen. Schlagzeugerin und Band spielen weiter, als wäre nichts geschehen, und halten die Spannung aufrecht, bis der Strom zurückkehrt. Die Fans sind beeindruckt von der professionellen Ruhe und Entschlossenheit der Band – ein Moment, der den Tag nachhaltig prägt.
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Auf der Impericon Stage bringt Fit For a King amerikanischen Metalcore mit kraftvollen Riffs, Circle-Pits und intensiver Crowd-Interaktion.
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Crystal Lake heizen der Menge vor der Plazastage mit ihrem High-Tech-Core ein: Präzise Riffs, komplexe Breakdowns und mitreißende Vocals treiben die Crowd zu ekstatischem Headbangen, während die Band technisch sauber und zugleich explosiv die Bühne beherrscht.
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Die Donots, langjährige Begleiter des Reload Festivals, liefern auf der Impericon Stage einen energiegeladenen Punk-Rock-Auftritt. Klassiker wie „We’re Not Gonna Take It“ und „Stop the Clocks“, aber auch die deutschsprachigen Songs der Band, lassen die Fans jede Zeile mitsingen. Die Band zeigt sich dankbar für die Treue der Besucher*innen und feiert diesen emotionalen und nachhaltigen Moment des Festivals gemeinsam mit dem Publikum.
Besonders eindrucksvoll ist, als Sänger Ingo Knollmann eine Anti-Fa-Flagge hisst, die im Circle Pit von den Fans getragen und hochgehalten wird. Ob Metalheads oder Punks – die Botschaft ist klar: „Wir halten zusammen gegen Rassismus, Hetze und asoziales Verhalten.“ Die symbolische Geste verstärkt die Verbindung zwischen Band und Crowd, die ausgelassene Stimmung wird noch intensiver, und der Auftritt wird zu einem unvergesslichen Konzert des Tages.
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August Burns Red liefern als vorletzte Band auf der Plazastage, ein elektrisierendes Set aus präzisen Gitarrenriffs, harten Drums und kraftvollen Vocals. Die Fans feiern jeden Breakdown, Moshpits wirbeln, und die Stimmung ist: pure Metalcore-Energie.
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Der Platz vor der Impericon Stage füllt sich schon, denn viele wollen Mastodon sehen. Die Band um Troy Sanders, Brann Dailor und Bill Kelliher steht für Progressive Metal in Perfektion: komplexe Riffs, wuchtige Rhythmen und epische Songs, die sich wie Soundlandschaften entfalten. Mit Klassikern wie „Blood and Thunder“ oder „Megalodon“ sowie neueren Stücken erschaffen sie eine Atmosphäre, die zwischen brachialer Härte und psychedelischer Tiefe schwankt. Unterstützt von einer beeindruckenden Licht- und Videoshow wirkt das Konzert fast wie ein Rausch – die Zuschauer sind gefesselt. Einige Fans headbangen wild, andere lassen sich einfach von der Klangwand hypnotisieren.
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Kataklysm beschließen den Abend auf der Plaza Stage mit brachialem Death Metal. Nach anfänglichen Problemen mit der Ausrüstung und verspätetem Beginn des Sets feuern die Kanadier Songs wie „As I Slither“ und „Crippled & Broken“ ins Publikum, das trotz später Stunde noch einmal alles gibt. Circle Pits toben, Köpfe fliegen im Takt – ein kompromissloses, intensives Finale, das die Fans erschöpft, aber glücklich zurücklässt. Aber das war’s ja noch nicht. Zwei Headliner auf der Impericon Stage stehen noch auf dem Plan.
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While She Sleeps treten vor den finalen Headlinern auf und verwandeln die Impericon Stage in ein brodelndes Metalcore-Feuer. Mit Songs wie „Sleeps Society“, „Anti-Social“ und „You Are We“ bringen die Briten das Publikum zum Kochen. Die Fans schreien jede Zeile mit, es bilden sich Circle Pits und Walls of Death, unzählige Crowdsurfer werden von der Menge getragen. Die Band zeigt einmal mehr, warum sie zu den Aushängeschildern des modernen Metalcore gehören. Ihre Mischung aus melodischen Refrains, wütenden Shouts und einem unbändigen Live-Energielevel und die Bühnenshow sorgen dafür, dass die Menge und Bühne fast explodiert. Damit haben sie für die eigentlichen Headliner I Previal gut vorgelegt.
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Dann ist es so weit: I Prevail betreten erstmals als Festival-Headliner die Bühne in Sulingen. Die US-Amerikaner starten ihr Headliner-Debüt auf dem Reload mit „Bow Down“ und lassen das Gelände beben. Hymnen wie „Hurricane“, „Body Bag“ und „Bad Things“ entfalten eine Sogwirkung, der sich niemand entziehen kann. Bei „Breaking Down“ übernimmt das Publikum den Chor, ehe „Gasoline“ in einem Flammenmeer mündet. Die Bühne lodert, Licht und Pyro peitschen über den Platz.
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Als der letzte Ton verklingt, spendiert das Reload Festival noch ein farbenprächtiges Feuerwerk. Doch die Nacht ist jung: Im Partyzelt geht es mit DJ-Sets, Konfetti und Seifenblasen bis in die Morgenstunden weiter. Das Reload 2025 verabschiedet sich mit einem rauschenden Finale.

Fazit Reload Festival 2025
Das Reload Festival 2025 bot eine beeindruckende Mischung aus verschiedenen Genres und sorgte für einen würdigen Abschluss des Jubiläumswochenendes. Mitreißende Auftritte, präzise Riffs und kraftvolle Vocals. Vor allem die allererste Festival-Headlinershow von I Prevail setzten emotionale und musikalische Maßstäbe. Die BesucherInnen feierten ausgelassen, genossen die Musik in vollen Zügen und trugen zu einer einzigartigen Festivalatmosphäre bei, die noch lange nachwirkt.

Das 20-jährige Jubiläum war nicht nur ein Fest der Musik, sondern auch ein Dankeschön an alle Ehrenamtlichen, Sicherheitskräfte, die Stadt Sulingen, die Bands und natürlich an das Publikum, ohne deren Energie das Festival nicht unvergesslich geworden wäre. Die Organisation verlief reibungslos. Typische festivalbedingte Vorkommnisse trugen zur authentischen Stimmung bei.

Die Vorfreude auf das nächste Reload Festival ist bereits spürbar: Vom 13. bis 15. August 2026 erwarten Fans Top-Acts wie Judas Priest, In Flames, Arch Enemy und Vengaboys, sowie zahlreiche weitere Highlights. Mit einem Rekordstart im Ticketverkauf verspricht Reload 2026 erneut drei Tage voller Energie, explosiver Shows und unvergesslicher Festivalmomente.
(MR)
