VERSENGOLD haben ihre Fans mit ihrem Nummer Eins Album „Eingenordet“ CD-Review

 

So um das Jahr 2003 hat irgendwie alles angefangen in Osterholz-Scharmbeck in der Nähe von Bremen, als Malte Hoyer zusammen mit ein paar Freunden mehr oder weniger aus Spaß die Band VERSENGOLD gründete. Ihre ersten Auftritte absolvierte das sympathische munter musizierende Grüppchen dann wie so manch andere Band der Folk- und Mittelalterszene auch, auf Märkten und Mittelalterfesten und recht schnell mauserte sich der Geheimtipp zu einem ernstzunehmenden Musik-Act, der seine wachsende Anhängerschaft immer wieder zu begeistern weiß.

Als gerngesehener Gast auf diversen Festivals wie dem WACKEN oder auch ROCKHARZ Open Air, aber auch in verschiedenen TV-Sendungen, wie dem Fernsehgarten im ZDF oder in der Silbereisen Show wissen Versengeld, wie man ein Publikum erobert und zum Tanzen bringt und auch ihre Konzerte, sind mehr als gut besucht. Das verwundert auch nicht, denn mit ihrer bunten Mischung aus Folk und mittelalterlich angehauchten, tanzbaren Partysongs und Trinkliedern, aber genauso aus ruhigen Balladen und teils gesellschaftskritischen Texten begeistern sie ihre treue Fangemeinde quer durch die Republik.

Mit „Eingenordet“ haben die Herren aus dem Norden vor wenigen Tagen nun ihr mittlerweile 12. Studioalbum veröffentlicht, welches die Band aus dem Stand in die Spitze der Charts katapultierte. Mit treffenden gut formulierten Texten zum Zeitgeschehen, Inhalten mit einer Prise norddeutschem Lokalpatriotismus, berührenden Balladen und natürlich einigen deftigen und augenzwinkernden Feierliedern präsentiert sich das neuste Werk der Band gewohnt einfallsreich und ausgewogen. Gekonnt treffen dabei die Texte von Sänger Malte Hoyer den Kern der Sache, ohne dabei an Finesse, Eingängigkeit und Tiefgründigkeit einzubüßen.

VERSENGOLD gelingt es dabei geschickt auf ihre ganz eigene Art, hochpolitische Themen wie in „Falscher Leuchtturm“ oder „Die halbe Welt“ zu präsentieren, ohne den berühmten Zeigefinger zu erheben, dabei stehen sie wie gewohnt zu ihren norddeutschen Wurzeln („Dans Op De Del“) und schlagen geschickt immer wieder den Bogen zur Party („Klopapier“ „Klabauterfrau“).

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Versengold – Dans op de Deel (offizielles Musikvideo)

Wobei Lieder mit Tiefgang wie „Krug voll Mondenschein“, „Erde“ oder mit dem berührenden „Zwei Raben“ auch ruhige Momente nicht fehlen, um das neue Album geschickt abzurunden. So überzeugt das neue Werk der Nordlichter musikalisch ansprechend mit erdig- folkigem Sound und mit unüberhörbaren keltischen Einflüssen, dabei pendelt die Band zwischen Classic Rock, Metal, Folk und Pop und ist dabei immer zu 100% VERSENGOLD.

So kommt wirklich jeder auf seine Kosten, bei handgemachten, selbst geschriebenen und mit viel Liebe und Leidenschaft produzierten Songs, mit denen die Herren auch auf ihrer neuesten Scheibe mehr als überzeugen, um ihre Erfolgsgeschichte weiterzuschreiben.

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Versengold – Klabauterfrau (Offizielles Video)

Monika & Stefan Peter Text + Live Fotos
CD-Cover VERSENGOLD / Sony Music
Bandfoto: Küstenkind Records / Hansa