
Heute haben wir Spaß. J.B.O. haben in den Pavillon Hannover eingeladen. Als Support sind die Hannoveraner Grailgnights gesetzt.

Richtig voll ist der Pavillon am Freitagabend zu Beginn nicht, um so mehr freuen sich mit Lichtschwertern und Capes gewandete Zuschauer*inne, einen Platz in der ersten Reihe zu bekommen. So kann es mit einem mini Grail-Fest starten. Jetzt könnte die Geschichte schnell erzählt sein, Dr. Skull klaut den heiligen Gral und die tapferen Ritter der Grailknights erobern ihn halt zurück. Das Ganze Verpackt in eine Art Fun Metal. Aber hier geht es um den Support für J.B.O. und das auf der gesamten Tour. Also gebt alles, lasst uns die Muskeln stählen. Gesagt, getan. Natürlich wird das Publikum herausgefordert, denn die Muskeln von Sir Opti, Sovereign Strom, Lord Drumcules, Count Cranium und Duncan MacLoud werden zur Schau gestellt. Damit sich diese auch auf das Publikum übertragen, gibt es gleich zu Beginn „Muscle Bound für Glory“. Fehlen darf in dem kurzen Set natürlich nicht „Yes Sire“ und der legendäre „Grail Gym“ bei dem grad das anwesende Folk mitmachen muss. Neben weiteren Songs endet der Auftritt mit „Pumping Iron Power“.
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J.B.O. oder die fränkischen Blödelbarden um Vito C. sind auf Station in Hannover angekommen. Für J.B.O. ist die Location neu. Sie sind begeistert von der recht breiten und flachen Stage, die das große Bühnenbild der Band aufnimmt. Nach der Umbaupause wird das Publikum mit dem neuen Song „Vito, wir machen Krach“ geweckt. Sogleich erklimmt Vito, in pinker Lederjacke und pinken Schuhen die Bühne. Er ist sichtlich gerührt von der jetzt vollen Halle. Auch Ralf Bach hat die klassische pinke Jacke an, Hannes G und Wolfram Keller hingegen haben von Anfang an die Hitze der Halle aufgenommen und sind schon in kurzärmligen Shirts unterwegs. Das Set der 1989 gegründeten Band nimmt Fahrt auf. Alte Stücke wie „Arschloch und Spaß dabei“, „Ich will Spaß“, oder „Tag zum Sterben“ fehlen genauso wenig, wie aktuelle Stücke der neuen CD „Haus of the Rising Fun“. Schließlich soll diese auf der Tour vorgestellt werden. Neben dem ersten Stück mit dem Krach sind unter anderem im Set auch „Bussi“ und „Ka-Fump!“ dabei. Grade durch die Mischung mit vielen Klassikern wird der Abend zu einer echten J.B.O. Zeitreise.
Zu jedem Songs wird gefeiert, „Geh mer Slayer“ wir abgetanzt, „ein Guter Tag zum Sterben“ liefert Vito C im Akustikset und verwendet dabei das Publikum als Chor, zu „4 Finger für ein Hallelujah“ werden Fingerübungen abgefordert. Ein Zuschauer: „ich bin zu blöd dafür“, Vito C antwortet: „dann bist Du dafür befreit“ und ein anderer Zuschauer wird von Vito C mit „Du hast zuhause heimlich geübt“ gefeiert. Unser Highlight ist der Song „Verteidiger des wahren Blödsinns“, hier fliegen große pinke Luftballons und der Saal kocht als Hannes G zum „nun ertönt der Männerchor“ anstimmt, keiner mehr zu halten. Einer der Ballons schafft es mehrfach, das Mikro aus Vitos Ständer zu hauen, dadurch erhält der Song seine ganz eigene Comic. „Wacken“ darf natürlich auch nicht fehlen. Den Abschluss machen „alles nur geklaut“ und „ein Fest“… und das ist es auch. J.B.O. stehen leicht gedränt am Bühnenrand und verabschieden sich vor dem frisch aufgepumpten J.B.O. Schriftzug.
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Es wird viel gelacht und mit den Grailknights haben J.B.O. ein gutes Händchen bei der Auswahl ihrer Vorband geleistet. Mehr Fun Metal geht nicht.
