Airbourne lassen es auf neuem Album namens ‚Airbourne‚ richtig krachen

Was fällt einem ein, wenn man an Australien denkt?
Richtig: schönes weites Land, Wetter, Sonne, Strand, schöne Männer und Frauen, das Meer, Kängurus, Koalas und vor allem aber eines – der Starkstromsound von AC/DC. Und genau von Diesem lassen sich seit einigen Jahren (so um das Jahr 2002 fing alles an) von Airbourne gewaltig inspirieren, um daraus ihre ganz eigene explosive Mischung zu machen. Mit kernigem Rock, inspiriert nicht nur von ihren Vorbildern, sondern auch von den glorreichen 80er Jahren, rocken die Herren aus dem sonnigen Australien munter drauflos und das Ganze dabei noch sehr hörenswert und mit viel Liebe zu Detail.

„Es hat sich angefühlt, als würden wir einen Live Gig im Studio performen“, so Airbourne-Mastermind Joel O´Keeffe. „Genau das war schon immer unser Ziel: Die Energie und die Seele unserer Konzerte auf einem Album einzufangen …“
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Airbourne – Alive After Death (Last Plane Out)
„Vor sechs Jahren haben wir die Rolltore zugemacht und uns daran gemacht, Songs für dieses Album zu schreiben, haben viele, viele Stunden, viele, viele Tage, Wochen, Monate und Jahre damit verbracht zu schreiben und zu schreiben, Sachen weggeworfen, neu angefangen und immer nach Gold gesucht.
Nach etwa fünf Jahren davon hatten wir das Gefühl, dass wir eine solide Sammlung von Rock’n’Roll-Songs am Start hatten. Dann haben Mutt Lange und Bryan Adams ihre großen Kanonen aufgefahren und ein paar dieser Songs, die wir mit ihnen geschrieben haben, haben es auf das Album geschafft.
Wir haben viel mit Bryan geschrieben, er war unglaublich inspirierend und wir haben eine Menge von ihm gelernt, ein wahrer Rock-’n’-Roll-Gentleman.
In diesem Moment flog ein langjähriger Kumpel von uns, Vick Wright, nach Australien und wir schrieben und schrieben und schrieben noch mehr mit ihm. Er ist ein Rock-’n’-Roll-Straßenpoet und hat uns auch viel beigebracht. Am Ende hatten wir mit ihm einige richtig gute Songs. Wir schickten alles an Brian Howes und er sagte, wir hätten jetzt ein solides Album und er war begeistert, seine Magie wirken zu lassen. Dante von Spinefarm, der auf diesem Album von Anfang an ein echter Unterstützer war, gab uns das grüne Licht, Airbourne zu machen.“
Und weiter: „Craig Harnath, mit dem wir schon ewig befreundet sind, stieg ins Team ein und nach einer weiteren Tour, ein paar weiteren Monaten und Trips ins Hothouse, haben wir das Album schließlich fertiggestellt. Zakk Cervini kam ins Team und mixte ein Rock’n’Roll-Sturm-Album. Er ist echt ein Ass! Ted Jensen, alias ‚der Große‘ gab Zakks atomaren Mixen den ultimativen Feinschliff und brachte alles mit seinem klassischen Sterling-Masterdruck, den nur er hinkriegt, nach Hause.“

Herausgekommen ist dabei ein kerniges Album, das gewaltig mit ordentlichem unverfälschtem Rock ’n Roll-Spirit nach vorn rockt und zeigt was die Herren aus Down Under so drauf haben.
Da gibt es keine kitschigen und langatmigen Balladen, keine kraftlosen Akustikgitarren, erst recht keine Keyboards, sondern nur Rock pur und immer voll auf die 12!
Mitreißende fetzig sägende Gitarren, eine ordentlich stampfende und treibende Rhythmusfraktion mit Bass und Schlagzeug und mit Joel O’Keeffe einen musikbessenen und leidenschaftlichen Frontmann, der vor Charisma und Leidenschaft zu platzen scheint.
So singt, schreit und kreischt er sich durch die neuen Songs des Albums, das es nur so eine Freude ist (und man sich hier und da wünscht sich beim Hören, AC/DC würden das auch mal wieder so hinbekommen).

Oder wie die Band es selbst ausdrückt: This is Airbourne. Rock’n’Roll for life!
Fazit: ES rockt und das gewaltig bei Airbourne, sich auch auf ihrem selbst betiteltem Album trotz eigenem Stil wenig Mühe geben nicht wie AC/DC, Rose Tatoo und ihren anderen Vorbildern zu klingen …warum auch? Die Jungs sind so wie sie sind klasse und die Fans lieben sie und der Erfolg gibt ihnen schon seit Jahren recht! Übriges gibt es auf dem neuen Werk der Band sogar einen Airbourne Weihnachtssong.
In diesem Sinne `Keep on rocking!`
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Airbourne – Christmas Bonus
Text + Fotos: Monika + Stefan Peter
Cover: Spinefarm Records

