Reload 2022

Hier findet Ihr die Ankündigung 2023

Sulingen, bekannt für Schuhe und Bullenschluck, hat sich den Festivalbesuchern in diesem Jahr wieder öffnen dürfen. Die Corona-Zwangspause ist vorerst überwunden, viele sind gekommen, um Ihre alten Tickets für das diesjährige Reload Festival einzulösen. Durch Corona haben sich leider auch unsere, dem musikmag.de zugewandte Schreiber*innen umorientiert. So wird dieser Bericht nicht dem gewohnten Umfang entsprechen.

Verwunderlich ist, dass der Festivalhunger groß zu sein scheint. Schon am Vorabend, am Donnerstag, gibt es den Umsonst und draußen Tag im Vorfeld des eigentlichen Festivalgeländes. Dieser Tag ist schon mit hochrangigen Livebands bestückt und lockt, neben den „zahlenden“ Gästen auch viele Menschen aus dem Ort an. Ein Festival am Ortsrand kann und sollte nie ohne die Akzeptanz der Anwohner durchgeführt werden. Genau damit holt das Festival auch die Menschen ab, die vielleicht dem Treiben eher skeptisch gegenüber stehen könnten. Auch wir sind am Donnerstag ab Bloodywood bis Jinjer dabei. Ein wirklich gelungener Auftakt.

Der Freitag ist ein heißer, sehr sommerlicher Tag, das Festival hat sehr viel Glück mit dem Wetter, im Gegensatz zum sehr nassen, zeitgleichen Summer Breeze, gibt es in Sulingen nichts zu meckern. Das Freitags-Lineup präsentiert sich auch prächtig, aufgeteilt auf drei Bühnen spielen heute 16 Bands. Einzig eine Verzögerung bei Life of Agony muss Caliban ausgleichen, logistisch gut aufgestellt, hat das Reload Team alles im Griff. Die Kassierer, auf der EMP Mainstage, sind angezogen und auch auf Ausziehen-Rufe reagierte Sänger Wolfgang Wendland mit: „das wollt Ihr nicht wirklich“. Erstaunlich ist, dass auch eine Band wie Die Kassierer ihre Fangemeinde hat. Generell gibt es merklichen Publikumswechsel zwischen den einzelnen Bands und in dem Spiel und Umbaupausen. Der absolute und unbestrittene Headliner sind diesen Freitag aber extrem gut besucht, Heaven Schall Burn lassen es ordentlich krachen und hier ist dann der Fronter Marcus Bischoff zumindest „oben ohne“. Schaut euch die Galerie zu der Band an, es gibt viel Feuer, Konfetti und alles Mögliche an anderen Sehenswürdigkeiten.

Der Festival-Samstag rückt mit 19 Bands das Reload ins rechte Festivallicht. Ist es zwar der letzte Tag des Festivals, werden mit Lacuna Coli, Gloryhammer, Lamb of God, Electric Callboy und Arch Enemy richtig was aufgefahren. Bei einem ausgedehnten Spaziergang über die Campingplätze zeigt sich an den Kennzeichen eine bunte Mischung, viel aus dem Sulinger Umland, aber auch durchaus fern angereiste Menschen. Einige, mit denen wir sprechen, sind nur für 2 – 3 Bands angereist, andere nehmen das ganze Festival in Angriff. Bemerkenswert sind z.B. zwei Besucherinnen, die wegen Arch Enemy extra vom Summer Breeze zum Reload gefahren sind, um die Band zweimal sehen zu können. Auch auf der Pressekonferenz kann der Veranstalter von weit angereisten Besucher*innen berichten. Durch den direkten Kartenverkauf über die Homepage, ist nun mehr nachvollziehbar, woher die Gäste kommen: 4 aus Japan, 6 aus Südamerika, 2 Australier*innen und auch die USA und Kanada fehlen nicht. Bei rund 12.500 Besucher*innen pro Tag und 8000 am Donnerstag gibt das Reload ein sehr gelungenes Bild ohne nennenswerte Zwischenfälle ab. Das Datum für das nächste Reload steht entsprechend auch schon fest, genauso, wie 90 % des Bandbooking. Am 17.-19.8.2023 wird es das Reload 2023 geben. In Kürze wird es das komplette Line-up vom Veranstalter bekannt gegeben.

Einzelne Bandberichte folgen ggf. noch unter den Galerien.

Hier die Fotos (für Vollbild aufs Logo klicken).

Hier findet Ihr die Ankündigung 2023


Der Donnerstag

Blodywood

Bleed From Within

Comeback Kid

Jinjer

 


Der Freitag

Cypecore

Darkest Hour

Exodus

Life of Agony

Caliban

Die Kassierer

 

Dark Tranquillity

Kiez Live

Cannibal Corpse

Testament

Raised First

As I Lay Dying

Heaven Shall Burn


Der Samstag

Rykers

Tankard

Smoke Blow

Perkele

Torfrock